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PORTUGAL ENTDECKEN
Portugal ist bekannt für traumhafte Strände und malerische Fischerdörfer an der Algarve. Jenseits dieses Badeparadieses befindet sich ein faszinierendes Land der Geschichte und Kultur - Gebiete von wilder Schönheit, historische Städte und idyllische Dörfer.
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P O R T U G A L E N T D E C K E N
Portugal ist bekannt für traumhafte Strände und malerische Fischerdörfer an der Algarve. Aus der Maurenzeit sind noch die Merkmale einer einzigartigen Bauweise mit Dachterrassen, verzierten Schornsteinen und weißgetünchten Häusern erhalten. Faro, die Hauptstadt der Algarve, hat noch mittelalterliche Stadtmauern und besitzt einige interessante Bauwerke wie die romanisch-gotische Kathedrale, das Renaissancekloster Nossa Senhora da Assuncao oder die Francisco-Kirche (16.-18.Jh) und viele sehenswerte Museen. Im Norden von Gebirgsketten geschützt, ist die Algarve das grünste und fruchtbarste Gebiet des Landes.Viel Sonnenschein und herrliche Strände zwischen Sandsteinfelsen, die durch die Erosion zu Skulpturen geformt wurden, verleihen diesem Fleckchen Erde einen besonderen Reiz.
Jenseits dieses Badeparadieses befindet sich ein faszinierendes Land der Kultur und Geschichte - Gebiete von wilder Schönheit, historische Städte und idyllische Dörfer. Von den ersten Schritten Portugals als eigenständige Nation im Jahre 1143 und der Reiselust der Portugiesen, die 1415 als erste den Seeweg nach Indien, Brasilien, China und Japan entdeckten, während sie sich gleichzeitig an der West- und Ostküste Afrikas niederließen, zeugt das reiche Erbe an Baudenkmälern, Kunstwerken und archäologischen Funden. Im 15.und 16.Jh. prägt der manuelinische Stil, eine besonders ausgefeilte Spätgotik, den Turm von Bélem, das Kloster dos Jéronimos oder das Christuskloster. Die Kacheln als weiteres Kennzeichen bildeten besonders seit dem 17.Jh. einen festen künstlerischen Bestandteil der Kirchen und Paläste. Die Entdeckung des Goldes im 18.Jh. in Brasilien hat zur Errichtung prunkvoller Barockbauten beigetragen, deren überschwenglicher Reichtum den Besucher in Erstaunen versetzt.
LISSABON, die lichtdurchflutete Hauptstadt am Ufer des Tejo, zieht mit der von mittelalterlich anmutenden Vierteln umgebenen Burg S. Jorge, aus der die Stadt entsprungen ist, großen Baudenkmälern, malerischen Häusern mit bezaubernden, azulejo-geschmückten Fassaden, den Hügeln, über die bergauf, bergab die Straßenbahnen rattern und den melodischen Fadogesängen, die abends bei Kerzenschein erklingen, jeden in ihren Bann. In der direkten Umgebung der Hauptstadt liegen viele Orte, die einen Besuch wert sind: Das imposante Kloster Mafra, die weltoffene Stadt Cascais, das malerische Sesimbra oder die Stadt Sétubal. Die von hohen Steilküsten, weißen Sandstränden und Lagunen geprägte Atlantikküste im Nordwesten von Lissabon überrascht durch ihre Schönheit. In idyllischen Küstenorten wie Peniche oder Nazaré sieht man noch die farbenfrohen Fischerboote bei der Arbeit. Im Landesinneren legen von der UNESCO zu Weltkulturgütern erklärte Klosteranlagen wie Alcobaca, Batalha oder Tomar Zeugnis vom bedeutenden geschichtlichen Erbe Portugals ab. An die Gebiete, die der erste König Portugals von den Mauren zurückeroberte, erinnern die Burgen, die das Stadtbild von Leiria, Tomar, Obidos oder Santarém beherrschen.
PORTO, die Hauptstadt des Nordens, bezaubert durch jene Reize, die nur an Flussufern gelegenen Städten eigen sind. Vier Brückenspangen verbinden Porto mit der Schwesternstadt Vila Nova de Gaia, dem Sitz der Portweinkellereien. Porto kann man über Treppengänge und schmale Gassen, die sich auf steilen Hängen winden, am besten zu Fuß erkunden. Hier geht es oft buchstäblich über Stock und Stein: von der volkstümlichen Atmosphäre des Altstadthügels zum Ribeira-Viertel und zum bombastischen Börsenpalast, über Einkaufsstraßen, die häufig nach Gewerben aufgeteilt sind, zum bunten Bolhao-Markt , vorbei an Azulejo- und Jugendstilfassaden mit zierlichen Eisenbalkonen, Hinterhofgärten mit krähenden Hähnen, altmodischen Läden und Cafés, wo man es nicht eilig hat. Auch Viana do Castelo, die Kirchenstadt Braga nd das mittelalterliche Guimaraes sind Städte, die den Norden Portugals prägen. Herrenhäuser und Adelssitze haben ihre Türen für den Tourismus im ländlichen Raum geöffnet und verstehen es, den Gast auf vornehme und traditionelle Weise zu empfangen. MADEIRA, eine der schönsten Touristendestinationen Europas, erlebte seine Blütezeit im 16. und 17. Jh., als der Handel florierte. Noch heute findet man die Spuren dieses goldenen Zeitalters vor allem in der Kultur und Architektur der Insel. Zu dieser Zeit wurde auch der Weinbau auf Madeira eingeführt, für den die natürlichen Gegebenheiten auf der Insel wie geschaffen sind. Da Madeira seit dem Zeitalter der Entdeckungen als eine Zwischenstation fungierte, wurde natürlich auch eine Vielfalt an exotischen Pflanzen und Blumen hierher gebracht. Während im Süden mediterrane und exotische Spezies gedeihen, sind die Hänge und Schluchten an der Nordküste von Wäldern bedeckt. Die Farbenpracht der Landschaften und das ganzjährig milde Klima machte die Insel seit jeher zu einem Anziehungspunkt für Touristen, denen erstklassige Unterkunftsmöglichkeiten geboten werden. Das Kasino, die unzähligen Bars, Diskotheken und anderen Unterhaltungslokale sind immer gut besucht. Darüber hinaus bietet die Insel zahlreiche Veranstaltungen und Volksfeste wie den Karneval, Wochenenden mit klassischer Musik im Juni, die Madeirawein-Feste anlässlich der Weinlese im September und die volkstümlichen und religiösen Feste, die in allen Orten der Insel v.a. in den Sommermonaten stattfinden. Berühmt ist nicht nur der Madeirawein, der sich durch die große Sortenvielfalt als Aperitif und Digestiv einer exzellenten Mahlzeit hervorragend eignet, sondern sind auch die traditionellen handwerklichen Produkte: handgearbeitete Madeira-Stickereien, Korbwaren und bunte Decken, deren Farben so fröhlich sind wie die des "binquinho", eines bei der madeirensischen Folklore verwendeten Musikinstruments, das an glückliche Tage erinnert.
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